Ezekiel

Biographie:

Ezekiel, geboren als Karl Fadowen im Reich des Grafen von Tumm in den südlichen Landen von Hel, wurde schon in jungen Jahren von Mönchen des Klosters des roten Mondes angeworben. Als Sohn eines Shifters und einer Menschenfrau vereinte er in sich Eigenschaften, die anscheinend ein großes Interesse der Kleriker erregte.

Bereits nach wenigen Jahren strenger Ausbildung war Ezekiel dazu bereit mit auf die Jagd nach Werwölfen zu gehn. Diese abnormen Wölfe waren schon immer ein Dorn im Auge der Lunaris Anhänger und die Schriften sagen, dass diese Ausgeburt der Hölle im Namen der Natur zu vernichten sei. In den ersten Jahren der Jagd waren die Brüder des Ordens ziemlich erfolgreich und Ezekiels Aufgabe bestand hauptsächlich darin zu erlenen wie man diese Monster ausfindig macht. Die Anzahl der Werewölfe sank rapide und die Nächte wurden sicherer. Diesen günstigen Zeitpunkt nutzte der Abt Berdosa um Ezekiel in einen kleines Wäldchen nördlich zu schicken und dem Druiden Vesran zu dienen und mit seiner wilden Natur eins zu werden und zu lernen sie zu kontrollieren. Nach einem Jahr des Lebens in der Natur durfte Ezekiel wieder zum Kloster zurückkehren. Doch was er dort wiederfand kann man nicht mit Worten beschreiben.

Ein Blutbad ohnes gleichen. Das gesamte Kloster wurde sozusagen mit Blut überzogen, Leichenteile lagen herum und man sah überall Kampfesspuren. Angewidert und zu tiefst erschüttert, suchte Ezekiel nach Überlebenden. In der Waffenkammer fand er Bruder Samyr nur ein Schatten seiner selbst… blutverschmiert und vor sich hinbrabblend:
"Es war …..Es war… der König ….Astuya!"
Ezekiel kniete nieder und versuchte seinen Glaubensbruder wieder zur Vernunft zu bringen.
"Samyr, was ist hier passiert?"
"Er kam beim Vollmond…" wippend und mit angsterfüllten Augen sah er Ezekiel an "alleine …. er hat sie alle …."
"Wer ist Astuya, Samyr?"
"Der …. der König der Wölfe….. eine Legende…..eine Legende …. ER SOLLTE NICHT EXISTIEREN" schrie Samyr "Aber er war es ….. er sprach zu mir…"
"Was hat er gesagt? Samyr reis dich am Riemen. Hey!"
"Sag dem Welpen…."
"Welchem Welpen?"
"Sag dem Welpen, dass ich auf ihn warte und dass er sein …."
Samyr fing an zu Zucken und nach wenigen Sekunden hauchte er seinen letzen Atemzug aus.
"Ruhe in Frieden, mein Bruder" waren die letzten Worte, die in diesen Hallen gesprochen wurde.

Während Ezekiel über das Gespräche nachdachte, erspähte er in ein grünes Leuchten in hinteren Bereich der Waffenkammer. Er schritt darauf zu und sah sich bald gegenüber eines Breitschwertes stehn, dass nur dem Champion des Klosters gebührte. "Fang", das Schwert des Jägers.
"So ein schönes Schwert kann ich ja wohl kaum den Plünderern überlassen" dachte sich Ezekiel und schob "Fang" in die dazugehörige Scheide.
Nachdem er das Kloster nach Nützlichem durchsucht und in der Bibliothek nach Informationen über "Astuya" gesucht hatte, machte er sich an den beschwerlichen Abstieg in das Tal hinab mit einem Gedanken:

"Astuya, was immer du auch bist. Ich werde kommen und dich finden und dann wirst du dafür bezahlen. Möge die Jagd beginnen!"

Irgendwo aus weiter Ferne hörte man das Heulen eines Wolfes, das durch den Wind zu Ezekiel getragen wurde.

Charakterbeschreibung:

Ezekiel misst stolze 1,90m und hat einen athletischen Körperbau. Sein Gesicht wird dominiert von seinen buschigen, hellbraunen Augenbrauen unter denen die dunkelgrünen Augen einem Betrachter einen Schauer über den Rücken jagen lassen. Verstärkt wird dieser Effekt durch 3 rote Linien auf der linken Wange, einer Narbe die Ezekiel von einem fast tödlichen Kampfes mit einem Werewolf davon getragen hat, und seinen augenscheinlichen bestialischeren Zügen im Vergleich zu einem normalen Menschen. Seine hellbraunen, buschigen Haare gehen seitlich in Koteletten über die entlang des Unterkiefers in der Nähe seiner Mundwinkel enden. Auf eine Rüstung aus Metall verzichtet Ezekiel komplett, da diese ihn in seiner Beweglichkeit einschränken würde. Meistens trägt er unter seinem Kapuzenumhang eine Kombination aus dunkelblauen und weißen Kleidern, entsprechend der bevorzugten Farben der Lunaris Anhänger. Dabei handelt es sich um ein weißes, kurzes Hemd mit einer dunkelblau gefärbten Lederweste und eine schlichte schwarze Hose aus Leder oder Stoff. Die Unterarme Ezekiels sind mit Tribal-Tätowierungen übersäht, die immer nach einer erfolgreichen Jagd auf einen Werewolf erweitert werden. Abgerundet wird das Gesamtbild mit schwarzen Reiterstiefeln und einem braunen Gürtel an dem zahlreiche Beutel für alltägliche Utensilien befestigt sind.
Das Markenzeichen Ezekiels ist sein nachtschwarzer Umhang aus festerem Stoff, dessen Rand durchgehend mit einer goldenen Stickerei versetzt sind, die Monde in allen möglichen Stadien darstellen. Außerdem ist mittig auf der Rückseite das Zeichen der Lunaris Rächer eingewebt: Ein Vollmond der von einem Breitschwert mittig duchbohrt wird.
An seiner Seite trägt Ezekiel „Fang“ ein zweihändig zu führendes Breitschwert, dessen obsidianfarbene Klinge einer speziellen Erzart mit blitzartigen, dunkelgrünen Linien durchzogen ist.


Gesinnung:

Mein Gott:
Lunaris


Persönlichkeit:
Wie empfinden mich andere als Gesprächspartner?
Meinen dunklen Humor finden nicht alle interessant!

Wie optimistisch bin ich?
Es gibt immer einen Ausweg. Sei es mit oder ohne Verluste.

Wie vertrauensvoll bin ich?
Heutzutage kann man froh sein, dass man überhaupt seinem Vorgesetzten trauen kann….

Wie fälle ich Entscheidungen?
Wie es in den Augen von Lunaris gerecht erscheinen mag.

Meine Einstellung zu Regeln und Gesetzen:
Mein Glaube an Lunaris weist mir den Weg.

Wie viel Mitgefühl für andere habe ich?
Die Schwächeren werden von der Oberfläche dieser Welt getilgt werden.

Wie mutig bin ich in einer Notlage?
Nutze die Lage zu deinem Vorteil.

Welche Gefühle lösen bei mir Rückschläge aus?
Unglauben!

Wie ist es um mein Nervenkostüm bestellt?
Schon mal einem Biest so nah gewesen, dass du dessen verfaulten Atem schmecken konntest.

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