Brunin vom kalten Berg Erzwacht

Biographie:

Brunin ist ein Zwerg in seinen besten Jahren aus der Umgebung des Berges Erzwacht, oder dem kalten Berg, wie er von den Menschen genannt wird. Dieser Berg ist der höchste Gipfel einer niederen Berg- und Hügelkette die sich im Norden von West nach Ost zieht und eine natürliche Mauer darstellt. Brunin entstammt einer sehr wohlhabenden Familie und ist ein angesehenes Mitglied des Clans von Amboßhalle, der Zwergenstadt im Inneren des Berges. Er ist der Meister der Steine der Zwerge und sein Verständnis von Höhlen und Tunneln, vom Berg und von der Erde ist sehr groß. Viele Jahre zogen ins Land und die Zwerge arbeiteten, sangen und freuten sich an den Dingen, die sie selbst gemacht hatten, denn sie waren gut. Doch nach dem hohen, erklommenen Gipfel kommt stehts der lange Abstieg, wie jeder Zwerg weiß. Die Zwerge hatten sich allzu lange nicht um den Menschen bemüht, waren in ihren Hallen und hörten nicht zu. Brunin aber, der tief in der Erde ging und auf den Herzschlag der Welt horchte, denn wahrlich hören konnte er ihn, der war nicht zugegen die meiste Zeit im Jahr. Listig und verschlagen, und bis über alles niederträchtig wurden die Zwerge getäuscht und Frindur Kupferhand, ein Großonkel des besagten Brunin und der König der Zwerge ging aus nach den Menschen, denn Versprechungen und Geschenke hatten sie getan und die Zwerge, stets erfeut über Geschenktes und Ehr hörten den Ruf des Goldes recht laut. Und da geschah es, dass sie überfallen wurden von den Menschen und König Frindur Kupferhand ward erschlagen. Seine Krone aber, hohes Amtssymbol, geschmiedet in den alten Tagen im Angesicht der jungen Sterne und durchwirkt von der Gabe des Erschaffens, die stahlen sie und nahmen sie fort. Da trauerten die Zwerge und greinten in ihren Hallen, sangen Lieder vom Niedergang und vom Groll und waren grimm. Doch Brunin sah das und handelte. In der Zeit der Not ging er zu Frindurs Ältestem Sohn Glindil und schwor einen Eid nicht eher zu ruhen , als bis er die Krone zurückhätte und ihm bringen würde, damit er herrschen sollte, denn Glindil war ein weiser Mann. So verlies der Meister der Steine die Hallen seiner Väter, ging vom Berg und in die Welt, zu den Ländern der Menschen hin und ihm ward sehr kalt, denn ungewiss schien das Mondlicht Lunaris auf ihn herab…


Charakterbeschreibung:

Brunin ist etwa vier Fuss groß, dabei äußerst breit und stark. Seine Kapuze ist vom Blau der Nacht und sein Schild ist breit und dick. Eine Aura des Alten umgibt seine himmelblauen Augen, tiefe Rillen in seinem Gesicht und Narben lassen ihn erwürdig aussehen. Seine Siebenmeilenstiefel sind aus dickstem Yakleder und von zwergischer Machart, trugen ihn schon weit und bringen ihn überall hin. Seine dicken Hände sind von einigem erschafferischen Geschick. Sein Bauch ist recht dick sowie auch seine Arme und er trägt verzierte Rüstung und Umhang.
Er wirkt ein wenig misstrauisch gegenüber allen, denn den Titel Zwergenfreund muss man sich erst einmal verdienen, doch er begegnet Leuten die respektvoll zu ihm sind auch gleichermaßen mit Freundlichkeit. Er ist nicht schnell zu erzürnen, aber wenn versiegt seine Wut ebenfalls nicht schnell. Seinen Freunden gegenüber ist er ein treuer Begleiter und gutherzig ist er auch.


Gesinnung:
Rechtschaffen gut

Mein Gott:

Der Urvater der Zwerge, wird bei den Zwergen Aurandin gennannt, was soviel wie erster Erschaffer bedeutet. Bei den Menschen heisst diese schöpferische Macht Mutter Erde.


Persönlichkeit:
Wie empfinden mich andere als Gesprächspartner?
Fremde empinden mich als recht kühl aber höflich. Ein tieferes Gespräch ist mit mir aber nur schwer anzufangen. Recht misstrauisch bin ich, denn das liegt in meinen Wurzeln. Freunden gegenüber bin ich offenherzig, erzähle viel und freue mich an Ode und Gesang. Doch wie gesagt ist der Titel Zwergenfeund wahrlich eine Auszeichnung.

Wie optimistisch bin ich?
Ich bin eher realistisch denn optimistisch. Den Zweifelnden und Verzweifelten aber will ich Trost spenden.

Wie vertrauensvoll bin ich?
Meinen Freunden traue ich schon über den Weg, doch bedachtvoll bin ich immer. Fremden hingegen schenke ich kein Vertrauen, denn das ist ein zu wertvolles Gut.

Wie fälle ich Entscheidungen?
Zum bestmöglichen Gelingen. Und zum Überdauern meines Volkes. Da ich gegenüber Menschen sehr reserviert bin, können Entscheidungen gegen diese vorkommen, wie immer solche Entscheidungen auch aussehen mögen…

Meine Einstellung zu Regeln und Gesetzen:
Regeln braucht man im Leben, alles läuft nach Regeln ab. Gesetzte entwickeln sich nach Regeln, also sind auch diese wichtig und zu befolgen. Staatsregeln zur Bereicherung reicher Säckel und Gesetze zur Knechtschaft und Tyrannei aber folgen nur den Regeln der Niedertracht und des Bösen und ich verachte sie wie nur was.

Wie viel Mitgefühl für andere habe ich?
Leuten meines Volkes, Freunden und Bekannten, Schwachen, Kranken und Hilflosen helfe ich nach bestem Wissen und Gewissen und habe sehr viel Mitgefühl. Gegenüber Feinden und Fremden verschwindet mein Mitgefühl so schnell wie Rauhreif an einem warmen Frühlingsmorgen.

Wie mutig bin ich in einer Notlage?
Ich bin sehr unerschütterlich und vor sehr wenigem habe ich Angst. Freund und Kameraden verteidige ich so wie ein verwundeter Eber seine Jungen.

Welche Gefühle lösen bei mir Rückschläge aus?
Das Versagen ist eines dieser Dinge die ich sehr fürchte, gerade in meiner jetzigen Lage. Einfache Rückschläge aber kann ich gut wegstecken, denn der Weg des Lebens ist oft sehr steinig.

Wie ist es um mein Nervenkostüm bestellt?
Mein Körper ist die Erde, mein Geist ist wie Stein, mein Verstand so überdauernd wie die ehernen Wurzeln der Welt.

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